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Ein Gespräch über Strukturwandel und Kohleausstieg mit Kerstin Andreae

Kerstin Andreae spricht mit uns über den Kohleausstieg. Sie ist bei der Bundestagswahl die Direktkandidatin für die Partei Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Freiburg und die Spitzenkandidatin in Baden Württemberg. Sie ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete für die Grünen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Koordinatorin des Arbeitskreises für Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales der Bundestagsfraktion.

Kerstin Andreae unterstreicht im Gespräch, dass sie von den ökonomischen und ökologischen Gründen für einen deutschen Kohleausstieg überzeugt ist, aber dass der Kohleausstieg nur gelingen kann, wenn alle Beteiligten dabei eingebunden werden. Außerdem beschreibt sie die Ideen der Grünen zu möglichen Szenarien eines ökologischen Strukturwandels. Sie macht deutlich, dass ein Mindestpreis im europäischen Emissionshandel ein sehr effektives Instrument wäre, um Klimapolitik voran zu treiben.

„Unsere Erfahrung zeigt immer wieder: Wenn Industrienationen vorangehen, hat dies absolute Pull-Effekte in anderen Ländern. Das EEG ist das meist-kopierte Gesetz weltweit. Für andere Länder ist es immer wieder eine Blaupause, was Deutschland als Industrienation macht. Wenn wir die ökologische Transformation unserer Wirtschaft wirklich ernst nehmen – auch sozialpolitisch flankiert – dann können wir eine Blaupause sein innerhalb von Europa, innerhalb der Weltwirtschaft.”